Der eigentliche Hauptdarsteller der umbrischen Küche!

Die Focaccia Umbra entstand als einfaches Produkt und nach einer langen Entwicklung wurde sie zum eigentlichen Hauptdarsteller der umbrischen Gastronomie. Ausgehend von der langsamen und natürlichen Gärung, um ein stets frisches, aromatisches und leicht verdauliches Produkt zu erhalten, kann die Focaccia Umbra auf einer Steinplatte oder – besonders praktisch – in einer Pfanne mit Anti-Haft-Beschichtung zubereitet werden. Aufgrund der Tatsache, dass sie keine tierischen Fette enthält, ist sie auch eine ideale vegetarische oder vegane Speise. Von ihren Ursprüngen bis heute hat sich die Focaccia Umbra an neue Gewohnheiten und Rhythmen des Alltags angepasst: aus einem antiken Rezept entstand ein stets aktuelles Produkt von unvergleichlicher Qualität.

Mehl, Wasser, natürliche Hefe, Öl und Salz: Das sind die Zutaten, die wir für unsere Focaccia Umbra verwenden. 

Die Ursprünge

Ein herausragendes Produkt aus Umbrien, das als hefelose Alternative zu traditionellem Brot entstand und unter dem Namen „Torta al Testo“ (im Testo gebackene Torte) bekannt war, vergräbt seine Wurzeln bei den Kulturen der Einwohner Umbriens in der Antike. Zu den beliebtesten Speisen dieses Volkes gehörte die „Mefa“ aus Mehl, Wasser und Salz, die auf einem „Panaro“ (runde Steinplatte) zubereitet wurde; sie ist also im wahrsten Sinne des Wortes die Vorläuferin der modernen Focaccia Umbra. Ab dem IV. Jahrhundert vor Christus standen die Einwohner Umbriens mit den Römern in Kontakt und im Lauf von zwei Jahrhunderten verbanden sich die beiden Kulturen miteinander. Die Ernährung der Römer beruhte auf Getreide wie etwa Weizen. Sie aßen häufig Brot und Focaccia. Aus diesem Grund erhielt auch der „Testaccio“ seinen Namen, denn zum Kochen wurde ein „aufgewärmter Testo“ verwendet. Bei diesem Kochfeld oder dieser Form für die Zubereitung der Focaccia handelte es sich um eine Scheibe mit einem Durchmesser von ca. 3 cm, die in der lateinischen Sprache als „testum“ bezeichnet wurde.

Das mit Sorgfalt und Leidenschaft sowie unter Berücksichtigung der besten handwerklichen Tradition hergestellte Symbol der umbrischen Gastronomie.

Der Testo

Der Testo war und ist eine unabdingbare Vorrichtung zur Zubereitung der Focaccia Umbra im Feuer, denn die ursprüngliche Definition des Gerichts ist in der Gegend um Perugia „Torta al Testo“. Ursprünglich bestand der Testo aus Kies, der aus Wasserwegen genommen, mit Lehm zusammengeklebt und anschließend im Ofen gehärtet wurde. In den 60er-Jahren des vergangen Jahrhunderts verbreiteten sich Modelle aus Eisen. Heutzutage sind am Markt immer mehr Formate aus Gusseisen erhältlich.

Der Testo – eine Masse aus kleinen Marmorsplittern, die entlang unserer Wassergräben gesammelt wurden. 

Das Backtriebmittel

Mehl, Wasser, Salz und Bikarbonat: Das waren die einzigen Zutaten, die in jenen Jahren, in denen sich die ländliche Kultur am stärksten ausbreitete, verwendet wurden. Bikarbonat war das „historische“ Backtriebmittel und noch heute wird es von alten Köchinnen verwendet. In einer Zeit, in der es keine Waage gab, um die Zutaten abzuwiegen, erinnert ein Sprichwort an die benötigte Sorgfalt, um die im Verhältnis zum Mehl richtige Menge dieses Backtriebmittels hinzuzufügen. Denn war es zu wenig, wurde der Kuchen hart; war es hingegen zu viel, färbte er sich gelb.

Torta, erba e maniere…na vita da cavaliere. 

                   Die Feuerstelle

Die Feuerstelle war der bevorzugte Ort für die Zubereitung der Focaccia Umbra sowie ein Ort, an dem Familien gemeinsam Zeit verbrachten. Die warme Asche in Kombination mit dem Grill sowie mit der Weichheit und Luftigkeit im Inneren und dem typischen knusprigen Geschmack außen: An der Kruste waren tatsächlich Spuren vom brennend heißen Testo zu sehen.

Die Focaccia wurde mit heißer Asche bedeckt…und war in weniger als 15 Minuten fertig.

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